Grundsätzlich findet man auf den Bahamas zwei sehr unterschiedliche Welten: Die bekannte Seite ist die der Kreuzfahrtschiffe, Wassersportparadiese und Shoppingdomizile – kurz, die „James Bond Welt“ des Luxus, der Casinos, Yachten und Golf Plätze wie sie auf New Providence, wo die Hauptstadt Nassau liegt, oder auf Grand Bahama mit Freeport zu finden ist.
Die zweite, eher unbekannte Seite findet man auf den Out oder Family Islands zu denen die Biminis, Eleutheras oder die Abacos, ganz im Norden gehören. Diese „Perlenkette“ der Cays (:ki´s) ist vielerorts touristisch unerschlossen und mutet aufgrund oft fehlender Elektrizität oder Telefon wie von feinen, weissen Standstränden umgebene Stücke der dritten Welt an. Hier macht man noch Ausflüge mit Fischerbooten und die Attraktionen sind einzelne Leuchttürme der viktorianischen Zeit, alte Kanonen oder Plantagen. Ausserhalb des Meeres sucht man vergeblich nach Nachtleben, sondern geniesst Sonnenuntergänge und Rumcoctails bei einheimischer Musik.
Wunderschön, aber kein typisches Pauschalreiseziel mit oft sehr einfachem Standard!