Ecuador ist unter Tauchern eigentlich "nur" für die Galapagosinseln bekannt, doch auch vor der Küste liegen tolle Tauchreviere, die einen Besuch wert sind. Das Marineschutzgebiet um Isla del Plata in Puerto Lopez ist z.B. ebenfalls einen Abstecher wert. Das Unterwasserleben dort bietet einen Vorgeschmack auf Galapagos. Bekannt wurde die Isla del Plata aber für die häufigen Walsichtungen. Walsaison ist von Juni bis September. In dieser Zeit tummeln sich rund 4.000 Buckelwale an der ecuadorianischen Pazifikküste. Die Kolosse reisen aus der Antarktis an, um in Ecuador ihre Paarungsrituale zu vollführen und ihre Jungen zur Welt zu bringen
Die Galápagos Inseln kennen zu lernen, bedeutet die Natur in ihrer
reinsten und ursprünglichsten Form zu entdecken. Aus diesem Grund ist
Galapagos ein lebendes Labor für Forscher und ein Paradies für
Touristen. Alles in Allem sind die Inseln eine Verbindung zwischen den
notwendigen Elementen, um ein zoologisches, botanisches und
geographisches Wunder zu schaffen..
Die Umgebung von Land und Wasser
bietet eine Vielzahl an einzigartigen Landschaften und ist der
Lebensraum vieler Tiere. Vertreter der Familie der Reptilien sind die
Riesenschildkröte, der Land- und Meeresleguan und die Lavaechse. Über 13
Arten aus der Vogelwelt sind anzutreffen, wie Finken, Kormorane,
Zwergpinguine, Falken, Spatzen, Albatrosse, Flamingos, Tölpel und
Fregattvögel, um nur einige zu nennen. Die verspielten Seelöwen und die
charmanten Delphine vertreten die Familie der Säuger. Mit seiner
einmaligen Unterwasserwelt ist Galápagos eines der besten Tauchreviere
der Erde.
Im Jahre 1979 erklärte die UNESO Galápagos zum Weltnaturerbe
der Menschheit.
Um die Inseln zu erkunden kann man auf einer Insel wohnen und Ausflüge machen oder aber eine Schiffskreuzfahrt machen. Getaucht wird bis in den hohen Norden (Darwin & Wolf) und auch reine Landtouren werden angeboten. Ideal auch für Naturliebhaber, die nicht Tauchen.