PNG ist bei Tauchern aufgrund der erstklassigen Korallenriffe sehr beliebt. Viele bezeichnen Papua dehalb als den Himmel für Unterwasserfotografen. Der Artenreichtum ist sagenumwoben: Marine Biologen schätzen dass es etwa doppelt soviele Arten wie im Roten Meer und rund 5x soviele wie in der Karibik gibt.
Auch die Vielfalt der Tauchplätze ist enorm. Es gibt Barriereriffe, Drop Offs, flache Korallengärten, Seegranswiesen, Atolle und natürlich jede Menge Wracks. Diese sind oftmals Rekilte des 2. Weltkrieges (Schiffe und Flugzeuge).
Oft wird PNG mit unglaublich guter Sicht beworben - das stimmt mitunter, aber nicht immer. Auch hier gibt es wetterbedingt gute und schlechte Tage, unter 20m Sichtweite ist aber dann doch eher selten.
Die besten Tauchregionen findet man im Korallenmeer nahe von Port Moresby und New britain Island sowie im Norden von New Ireland (Kavieng).
Die Wahl der Tauchziele ist abhängig
von den Monsunwinden. Man kann das ganze Jahr über tauchen, die Hochsaison ist aber von Mai bis November. Im europäischen Sommer bieten sich die Nordküste
und die Inseln des Bismarck Archipels an. Sie sind dann vor dem Süd-Ost-Monsun
einigermaßen geschützt. Im April und November (Zwischen Monsunzeit) und während des Nord-West-Monsuns kann man
im Osten in der Milne Bay und im Süden vor Port Moresby tauchen. Regenzeit
ist von Dezember bis Mai, die Tockenzeit beginnt im Mai und endet im Oktober. Die Wassertemperatur beträgt im Durchschnitt 25° bis 29° (Bismarcksee).
Aufgrund der teils schlechten Infrastruktur un der exponierten Lage ist das Preisniveau in Resorts mit europäischem Standard relativ hoch, allerdings wird dafür auch vieles geboten!